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WordPress beschleunigen … für Faule


Dieser Beitrag gehört zur Serie: WordPress Anpassungen hinter den Kulissen. Weitere Beiträge dieser Serie:

  1. WordPress beschleunigen … für Faule
  2. WordPress Hacks und Snippets
  3. WordPress sicherer machen (geplant)

Wie bereits erwähnt kämpfe ich gerade mit Server Problemen. Zugegeben, der Server ist etwas schwach und gehört schon in die Kategorie „Museumsrelikt“, aber trotzdem sollte er eigentlich ausreichen, um diesen Blog (und noch drei andere Seiten) zu hosten. Daher habe ich mal etwas recherchiert um herauszufinden wie man seine WordPress Installation beschleunigen kann.

Ein paar Tipps vorab

  • WordPress und verwendete Plugins immer auf aktuellem Stand halten
  • Plugins vernünftig einsetzen, alles verzichtbare deaktivieren
  • Datenbank pflegen (entweder direkt im MySQL oder per Plugin)
  • Eingebettete Grafiken und Bilder stets optimieren oder auf externen Hoster ausweichen (Infos weiter unten)

„Turbo Plugins“

Hier gibt es auch zahlreiche Plugins, viele erfüllen die gleichen oder ähnliche Zwecke. Ich stelle hier die beiden Plugins vor, für die ich mich selbst entschieden habe. Auf der einen Seite habe ich

WP-Optimize [Link zur Plugin Seite]

eingebaut. Dieses Plugin sorgt dafür die Datenbank sauber zu halten. Übersicht aller Tabellen, inklusive Größe und aktuellem Status, werden angezeigt. Bei Bedarf werden auch Tabellen angezeigt, bei denen Handlungsbedarf besteht. Darüber hinaus lassen sich damit die, meiner Meinung nach unnötigen, Post revisions löschen. Damit lassen sich Beitragänderungen rückgängig machen. Während dem Schreiben eines Beitrages sicherlich ganz nützlich, aber sobald ein Beitrag veröffentlicht ist, kann ich getrost darauf verzichten. Das zweite Plugin

WP Super Cache [Link zur Plugin Seite]

bietet zahlreiche Möglichkeiten den Server zu entlasten. Habe das Plugin bereits im Einsatz, und der Unterschied ist spürbar merkbar. Genauere Zahlen findet man z.b. beim infoblog.il. Die Zahlen sind wirklich beeindruckend und sprechen für sich. Die richtigen Einstellungen sind aber nicht wirklich einfach zu finden. Habe vorerst die gleichen Werte wie bei grimminalbullizei.de eingestellt. Eine genaue Anleitung gibt es nicht, da nicht jeder Server, die verschiedenen Einstellungen akzeptiert. Das Plugin ist aber sehr gut dokumentiert, sollte alles selbst erklärend sein. Am besten die Einstellungsseite aufmerksam durchlesen und etwas herum probieren.

Versuch ein Bild einzubinden

Grafiken

Um Ressourcen zu sparen kann man eingebaute Grafiken auch auf anderen Servern hosten lassen. Dazu eignet sich z.b. Twitpic. Wer einen Twitter Account hat, kann sich per Twitter bei TwitPic einloggen und so Bilder hochladen. Ansonsten muss man sich einen Account anlegen. TwitPic generiert auch gleich einen Code um Bilder auf anderen Websites einbinden zu können. Entweder man verwendet den generierten Code, oder man kopiert sich aus diesem Code die URL des Bildes und fügt das Bild dann direkt in WordPress ein (Bild einfügen, von URL, dort die kopierte URL einfügen, Bildtitel, Beschreibung, Größe und co. anpassen, und fertig ist der Grafik Einbau).

Wer seine Grafiken und Bilder doch lieber auf dem eigenen Server speichert, sollte die Grafiken zumindest optimieren. Es hat keinen Sinn eine riesige Grafiken in hoher Auflösung einzubinden, wenn auch kleine Grafiken mit geringere Auflösung ausreichen. Wem Optimierung per Photoshop und co. zu aufwändig sind, kann auch zu einem praktischem Online Bild Optimierer greifen. Sehr praktisch ist hier z.b. der Online Editor von pixlr.fr (Aufbau ist Photoshop ähnlich).

Weitere Tipps und Quellenangaben

Ich habe meine Infos aus eigener Erfahrung und von diesem wirklich lesenswerten Artikel.

3 Kommentare

  1. Danke für die Erwähnung, aktuell bin ich wieder beim Plugin W3 Total Cache gelandet, welches noch mehr Funktionen bietet.
    PS: Schau dir doch mal das WP-Plugin Subscribe to Double-Opt-In Comments an 🙂
     

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