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PeopleT: Interview mit Pascal

Wie bereits angekündigt, hier so etwas ähnliches wie ein Interview.

Bist du der Erfinder von PeopleT oder “nur” einer der Macher?
Harte Frage: Ich bin der Pascal. Erfinder ist ein großes Wort aber ich habe das Projekt initiiert.

Die Motivation für dieses Projekt?
1) Angestellten die Möglichkeit zu geben pass genaue Angebote zu bekommen
2) Jobsuchende die Möglichkeit zu geben Unterstützung vom Sozialen Netz zu bekommen.

Also so etwas ähnliches wie Xing?
Jein. OpenBC Konzepte sind drinnen. Der erste Unterschied ist bei PeopleT soll es prinzipiell um Karriere gehen, nicht um Business.

Wo liegen die Vorteile gegenüber der klassischen Jobsuche über Stellenanzeigen und den bekannten Internetportalen?
Die Frage ist, wie viel Zeit hat man dafür? Gemütlich liegen und gefunden werden. Der Rekrutierer soll sich die Arbeit machen.

Wollen die Firmen Zeit und Geld investieren um auf Arbeitnehmersuche zu gehen?
Ja, das tun sie. Firmen wollen die richtigen Personen erreichen. Deswegen zahlen die z.B. sehr viel Geld bei den Personalberatern. Sobald ich einen Mitarbeiter suche, will ich den besten haben. Und ich will kein Risiko eingehen, dass jemand ein Projekt anfängt und ich nach 4 Monaten merke, dass er gar nicht passt.

Wie läuft so eine PeopleT Bewerbung ab?
Die Firma schickt die Anfrage und diese kommt dann (mittels Peer-to-peer) auf deinen Rechner. Man sieht dann was die Firma anbietet und kann entweder die Verhandlungen beginnen oder aber auch ablehnen. Bis zu diesem Punkt läuft alles diskret ab, denn erst ab hier sieht man, welche Firma dahinter steckt.

Du kommst aus Wien, in wie weit wird es ein reines Österreich Projekt?
Derzeit machen bereits 7 Firmen beim Beta Test mit. 3 aus Österreich, 2 aus Deutschland und 2 aus England. Wir haben vor auch International PeopleT umzusetzen. Aber das Projekt ist ein rein AT Produkt mit Unterstützung der TU Wien und Uni Zürich.

Wie wird dieses ganze Projekt eigentlich finanziert?
Die Entwicklung wurden mit Förderungen von ZIT und ERP-Fonds finanziert.

Und in der Zukunft?
Wir diskutieren noch mit einigen Gurus um zu schauen was die besten Möglichkeiten sind. Aber es gibt genug Möglichkeiten. Zum Beispiel: Firmen zahlen für Stellen, Firmen zahlen für Lizenzen oder Premium Mitgliedschaften für die Kandidaten. Wir diskutieren aber noch über die besten Möglichkeiten.

Letzteres kennen wir doch oder?
Ja, man muss nicht alles neu erfinden.

Weitere Fragen können dann bei der Diskussionsrunde gestellt werden. Also stellt die Fragen hier und ich werde sie dann an Pascal weiterleiten.

Dieses Interview wurde sinngemäß wieder gegeben und hat nicht zu 100% genau so, statt gefunden. Es ist vielmehr durch Zufall zu Stande gekommen, und war auch überhaupt nicht als solches geplant. Für mich haben die Antworten einiges verdeutlicht und im Prinzip wurde mir dadurch erst richtig klar was PeopleT ist und das man damit eigentlich nichts so wirklich vergleichen kann. Es hat einige Konzepte anderer Projekte, aber die Mischung ist einzigartig.

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