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offline Datenschutz

Ein Wiener hat nun Tempo 30 Sünder gefilmt und gedroht jene bei der Polizei anzuzeigen, sofern sie keine Unterlassungserklärung unterschreiben und eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro bezahlen.
Dies berichtete gerade die Kleine Zeitung.
Was ich jedoch nicht verstehe, wie konnte der Mann die Fahrzeugbesitzer ausforschen lassen? Kann man so einfach mit einer Nummerntafel zur Polizei gehen und nachfragen wem diese gehört? Das ist ja bereits das erste Datenschutzvergehen in meinen Augen. Was geht es bitte Mr. X oder Mrs. Y an, wem welches Auto gehört?
Die kleine Zeitung spricht jedoch nur an, dass der Hobby-Sheriff Probleme bekommen könnte, da jede Art von Videoüberwachung, bei der Datenschutzkommission gemeldet werden müsse. Dass man nicht einfach wild herum filmen kann zeigt auch das Beispiel einer Firma in Amstetten, welche das Firmengelände per Video überwachen lies.

5 Kommentare

  1. Ja ich mir auch nicht. Ich denke mal nicht dass hier viel passieren wird. Aber ich werde die Augen offen halten. Mal sehen wie es da weiter geht.
    Wo möglich passiert den Rasern nichts, und der Hobbyfilmer bekommt ne Strafe wegen unerlaubter Videoüberwachung in der Öffentlichkeit.

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  2. Man wird sehen, wie die Rechtssprechung aussehen wird. Als Betroffener würde ich mir aber, ehrlich gesagt, nicht unbedingt große Sorgen machen.

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  3. Ja natürlich kann man den Halter bei Fahrerflucht ausforschen lasse. Eh klar. Nur bei Sachen wie, „Der braucht immer 2 Parkplätze“ sollte es doch nicht möglich sein.

    Außerdem werden doch Beweise, die unerlaubt gesammelt wurden nicht anerkannt oder?

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  4. Es gibt die Möglichkeit, den Zulassungsbesitzer anhand des Kennzeichens ausforschen zu lassen. Soweit ich mich erinnere, muss das Vorhaben natürlich begründet sein (z.B. bei Fahrerflucht, etc.) Ich finde die Seite mit den Infos aber leider nicht mehr.

    „Ob gestraft wird, hängt von den Beweisen ab“ – ich weiß nicht, in wie weit ein Video als Beweis bei Geschwindigkeitsübertretungen rechtmäßig ist. Dazu ist schon ein geeichtes Messgerät nötig, da ja auch das Strafausmaß von der überhöhten Geschwindigkeit abhängig ist.

    Jedenfalls ein interessanter Fall, den man beobachten sollte 😉

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