Artikelformat

Arcor verbietet Youporn

Ich hab lange überlegt ob ich darüber überhaupt schreiben soll. Sind doch YB Beiträge meist mit einem negativen Beigeschmack zu sehen. YB = Traffic, aber mir egal, ich finde es aber richtig, und deswegen blogge ich trotzdem darüber.

Per einstweiliger Verfügung wird nun Arcor dazu gezwungen seinen Benutzern die Video Plattform Youporn zu verbieten. Dies hat das Landesgericht Frankfurt beschlossen. Begründung: Die Plattform sorge nicht für eine, den Jugendschutzbestimmungen, Alterskontrolle und macht somit Jugendgefährdende Inhalte für Jedermann zugänglich.

Ich finde dies auch vollkommen in Ordnung. Obwohl ich eigentlich der Meinung bin, die Eltern, die ja auch eine Aufsichtspflicht haben, sollten da eher zur Verantwortung gezogen werden. Denn sehen sich die Kiddies Pornos an, dann verletzten die Eltern eigentlich auch die Aufsichtspflicht. Aber das kann man drehen wie man will. Bessere Alterskontrolle und wachsamere Eltern, beides gemeinsam hätte sicherlich den besten Erfolg. Und härtere Zugangskontrollen hatte ich damals schon gefordert.

Gefunden beim e-commerce-blog

4 Kommentare

  1. Und wo zieht man die Grenzen? Als nächstes wird Google abgedreht, weil Dein ISP einen Vertrag mit MSN hat?
    Oder news.at, weil dort barbusigen Damen angezeigt werden?
    Will ein jugendlicher Pr0n sehen, findet er genug andere angebote bzw. einen Proxy, über den er trotzdem zugreifen kann.
    Und die Argumentation ist sowieso fadenscheinig, da die Klage sowieso von einem deutschen YouPorn-Konkurrenten ausgegangen ist.

    Wie sinnvoll derartig technische Zugangberechtigungen sind, hat ja http://www.theregister.co.uk/2007/08/28/aussie_filter_broken/ schön gezeigt. :D

    Antworten
  2. Arcor ist in diesem Fall ziemlich daemlich und wuerde nur unendlich viele Kunden verlieren. Da Jugentliche was den Bereich Internet angeht nicht Dumm sind, werden sie immer einen Weg finden um auf Porno Seiten zu gelangen. 

    Antworten
  3. Die Aufsichtspflicht liegt in jedem Fall bei den Eltern und nicht beim Staat oder einer Telefongeselschafft. Es wird im Internet immer Möglichkeiten geben sich Pornos anzuschauen. Das Internet macht es in der Tat schwer seine Kindern vor bestimmte Inhalte zu schützen aber damit muss die Geselschafft irgendwie umgehen lernen.

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.